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29. September 2022

Weiter unten auf dieser Seite finden sich zwei Petitionen:
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Gendersterntaler

Einige Behörden, Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen und Medien experimentieren gegenwärtig mit einer Grammatik, die sämtliche Geschlechter permanent benennen will. Der von den meisten Menschen verwendeten Sprache wird vorgeworfen, sie mache die Hälfte der Bevölkerung unsichtbar.

Auf dieser Webseite verlinken wir Pressetexte und Videos aus dem deutschsprachigen Raum, in denen diese Sprach-Experimente kritisiert werden. Denn wir finden die Argumente der Gegner viel überzeugender als diejenigen der Befürworter.

Viel Vergnügen beim Lesen sowie nützliche Erkenntnisse wünschen Ihnen   Judith Faessler   Friedrich Forssman   Ingo Meyer

Die Welt
19. September 2022
(kostenpflichtig)

»Der fundamentale Irrtum der Gendersprachbewegung«

»Die Notwendigkeit zu gendern, wird damit begründet, dass wir bei Wörtern wie ›Bäcker‹ oder ›Pilot‹ nur Männer sehen. Doch sind sprachliche Zeichen überhaupt mit visuellen Vorstellungen verbunden? Wer so argumentiert, blendet grundlegende Erkenntnisse der Sprachtheorie aus.« Von Tim Hirschberg

Die Welt
7. August 2022
(kostenpflichtig)

»Staat darf Bürger nicht generell zum Gendern verpflichten«

»Laut einem Gutachten von Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier setzt das Grundgesetz der geschlechtergerechten Sprache Grenzen. Aber sich selbst darf der Gesetzgeber Regeln auferlegen.« Von Thorsten Jungholt

Frankfurter Allgemeine Zeitung
2. August 2022

»Von Sternchen und Stichproben«

»Meiner Kritik genderlinguistischer Studien wurden Unrichtigkeiten und Unterstellungen vorgehalten. Dabei zeigt sich ein Problem, das vielen Studien zur Gendersprache gemeinsam ist. Eine Duplik.« Von Stefan Beher

Die Welt
31. Juli 2022
(kostenpflichtig)

»Sprachwissenschaftler üben scharfe Kritik am Gendern bei ARD und ZDF«

»In öffentlich-rechtlichen Sendern machen sich ›geschlechtergerechte Sprachformen‹ breit. Dagegen protestieren jetzt rund 70 Linguisten und Philologen. Diese Praxis sei ideologisch, missachte gültige Regeln und produziere ›sozialen Unfrieden‹.« Von Matthias Ludwig

Die Welt
29. Juli 2022
(kostenpflichtig)

»Nach 40 Minuten lehnt die Mehrheit der Schüler das Gendern noch immer ab«

»Von einer Podiumsdiskussion des ›Bayerischen Rundfunks‹, auf der Schüler ihre Meinung zur Gender-Sprache äußern sollten, kursiert zurzeit eine Videomontage. Das ganze Video zeigt: Jüngere sind nicht automatisch fürs Gendern – es ist sogar in gleich zwei Aufzeichnungen durchgefallen.« Von Jan Alexander Casper

Der Freitag
23. Juli 2022

»Deutscher Rat für Rechtschreibung zum Gendern: Kein öffentlich-rechtlicher Doppelpunkt«

»Gender-Stern oder Gender-Gap? Keines von beidem, findet der deutsche Rat für Rechtschreibung. Warum Doppelpunkt und Sternchen in Schriften von Behörden, staatlichen Einrichtungen und auch öffentlichen Medien nichts zu suchen haben« Von Jörg Phil Friedrich

Berliner Zeitung
22. Juli 2022

»Streit ums Gendern: Nein, die deutsche Sprache diskriminiert Frauen nicht«

»Bevorzugt unsere Sprache Männer? Befürworter des Genderns verweisen auf Studien, die das zeigen sollen. Wissenschaftler weisen diese These zurück. Eine Analyse.« Von Tobias Kurfer

Neue Zürcher Zeitung
9. Juli 2022

»Punktabzug fürs Nicht-Gendern ist rechtswidrig – aber Studenten wehren sich kaum dagegen«

»Viele Universitäten werten Arbeiten ab, wenn sie nicht ›geschlechtersensibel‹ formuliert sind. Erlaubt ist das nicht, aber schwierig anzugreifen – zumal meist nicht mit offenen Karten gespielt wird.« Von Fatina Keilani

openPetition
Gestartet: 5. Juli 2022

»Abkehr von der Gendersprache in Politik, Verwaltungen, Bildung und Gesetzgebung jetzt!«

»Wir fordern von Politik, Verwaltungen, ÖR-Medien und Bildungseinrichtungen: Sprechen Sie unsere Sprache – die deutsche Einheitssprache. Niemand würde heute wohl die Notwendigkeit bestreiten, Rechte und Repräsentanz von Frauen und benachteiligten Minderheiten zu stärken und ihre Teilhabe an Ressourcen zu befördern. Dies alles gehört inzwischen fest zum Wertekanon westlicher Demokratien. Strittig ist jedoch das Wie. Der Feminismus ist uneins und als Genderfeminismus zerstritten. Er muss seine übergeordneten Ziele erst neu definieren. Unterdessen setzt Politik die Sprache als Haupthebel gegen das Ungerechtigkeits- und Ungleichheitsproblem zwischen den Geschlechtern ein. Die Feminisierung bzw. Ausrichtung von Sprache auf Diversität soll das Problem endlich lösen und verstärkt es stattdessen. [...]« Von Nasrin Amirsedghi, Cristina Barroso, Dr. Ing. Ira Effenberger, Gabriele Gillen, Dr. Elvira Grözinger, Gabriele Gysi, Monika Kroll, Prof. Dr. Xenia Matschke, Sabine Mertens, Mia Paetzold, Jana Schleske, Ulrike Stockmann

www.linguistik-vs-gendern.de
Gestartet: Juli 2022

»Aufruf: Wissenschaftler kritisieren Genderpraxis des ÖRR«

»Seit 2020 hat die Verwendung der sogenannten ›gendergerechten Sprache‹ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in erheblichem Maße zugenommen. Ausgangspunkt dieser Sprachpraxis ist die Bewertung des generischen Maskulinums als diskriminierende Sprachform, die wir als Sprachwissenschaftler und Philologen zurückweisen. Wir fordern eine kritische Neubewertung des Sprachgebrauchs im ÖRR auf sprachwissenschaftlicher Grundlage. – Die Sprachverwendung des ÖRR ist Vorbild und Maßstab für Tausende von Zuschauern, Zuhörern und Lesern. Daraus erwächst für die Sender die Verpflichtung, sich in Texten und Formulierungen an geltenden Sprachnormen zu orientieren und mit dem Kulturgut Sprache regelkonform, verantwortungsbewusst und ideologiefrei umzugehen. Mehr als drei Viertel der Medienkonsumenten bevorzugen Umfragen zufolge den etablierten Sprachgebrauch – der ÖRR sollte den Wunsch der Mehrheit respektieren.« Von Fabian Payr

seniorweb
28. Juni 2022

»Was beim Gendern so alles vom Karren fällt«

»Gleichstellung muss sein. Gleichstellung ist nötig. Gleichstellung ist wichtig. So, jetzt habe ichs drei Mal geschrieben und damit beglaubigt und besiegelt. Aber was beim Gendern vom Karren fällt, ist halt schon bemerkenswert. Bemerkenswert lustig, bemerkenswert blöd.« Von Peter Steiger

Frankfurter Allgemeine Zeitung
22. Juni 2022
(kostenpflichtig)

»Warum geschlechtergerechte Sprache nicht gerecht ist«

»Die sozialwissenschaftlichen Grundlagen für Gendersprache sind ausgesprochen dünn. Das hält viele Institutionen bislang nicht davon ab, der Bevölkerung nervtötende und unsinnige Sprachregeln aufzunötigen.« Von Stefan Beher

Neue Zürcher Zeitung
22. Juni 2022

»Vom Gendern zu politischen Rändern«

»Aus sprachwissenschaftlicher Sicht spricht vieles gegen geschlechtergerechte Formen. Nüchterne Hinweise könnten die Debatte versachlichen.« Von Ewa Trutkowski

Berliner Zeitung
21. Juni 2022

»Redakteur der Berliner Zeitung: ›Das Gendern sexualisiert die Sprache‹«

»Best of Weekend: Unser Schlussredakteur Ingo Meyer hat den Theodor-Wolff-Preis gewonnen – für einen Text, der tief in die Grammatik schaut. Ein Interview.«

Spektrum.de
21. Juni 2022

»Krieg der Sternchen«

»Warum erhitzt der Genderstreit so sehr die Gemüter? Weil man sich nicht nicht dazu verhalten kann. Ein Auszug aus dem Buch »Was man noch sagen darf« von Steve Ayan

Berliner Zeitung
5. Juni 2022

»Streit ums Gendern: ›Lehrer‹ war nie ein Wort bloß für Männer«

»Forscher haben jahrhundertealte Texte untersucht. Ihre Studie zeigt: Bezeichnungen wie ›Lehrer‹ werden im Deutschen seit jeher für beide Geschlechter verwendet.« Von Tobias Kurfer

Die Welt
4. Juni 2022

»›Ich fühle mich von dem Gender-Leitfaden sprachlich unsichtbar gemacht, marginalisiert‹«

»Alexander B. verklagt Audi wegen des Gender-Leitfadens. Durch die neue Richtlinie, so erklärt der Kulturwissenschaftler, entstehe eine neue Sprache, die die Gesellschaft nicht mehr verbindet, sondern andere ausschließt. Damit werde das Ziel, mehr Gleichberechtigung zu schaffen, vollkommen verfehlt.« Von Katja Mitic

Die Welt
25. April 2022

»Seit 1000 Jahren können Frauen auch Sünder, Richter und Freunde sein«

»Befürworter des Genderns behaupten, das generische Maskulinum sei nur eine Sprachkonvention, aber kein alter Bestandteil der Grammatik. Zwei Linguisten widerlegen diese Annahme. Wer die Fakten ignoriert, landet bei Wortungetümen wie ›Tochterin‹ oder ›Deutscherin‹.« Von Ewa Trutkowski und Helmut Weiß

The Germanz
25. April 2022

»OTTO? Find ich woke! Und arrogant …«

»Auch der Hamburger Versandhändler OTTO vergrault jetzt Kunden, die keinen Gendersprech mögen.«

Die Welt
7. März 2022
(kostenpflichtig)

»So viel Unsinn, so viel Ideologie und Borniertheit«

»Hans Jürgen Heringer ist einer der Begründer der Linguistik in Deutschland. Auch die Sprachkritik hat er auf wissenschaftliche Grundlagen gestellt. Jetzt nimmt er sich die Gendersprache vor. Und entdeckt darin Symptome von Adjektivitis, Asthmatik, Substantivitis und Prolongitis.«

Die Welt
7. März 2022
(kostenpflichtig)

»Die Gender-Lobby und ihr Märchen vom ›Sprachwandel‹«

»›Sprache wandelt sich nun einmal‹, ist ein Standardargument der Gender-Verfechter. Doch natürlicher Sprachwandel beruht nicht auf institutionellem Zwang. Die Verfechter des Genderdeutschs wenden dieselben Methoden an wie konservative Nationalisten des 19. Jahrhunderts.« Von Heide Wegener

Heise Online
19. Februar 2022

»Zur Dominanz des weiblichen Artikels in der deutschen Sprache«

»Die Ausgrenzung des männlichen Artikels: Für einen Paradigmenwandel in der Debatte über die geschlechtergerechte Sprache.« Von Meinhard Creydt

Gabler Wirtschaftslexikon
15. Februar 2022

»Geschlechtergerechte Sprache«

»Geschlechtergerechte Sprache, angestrebt etwa in Unternehmen, an Hochschulen, von Verlagen oder in den Medien, verfolgt die Idee, im Schreiben und Sprechen mehrere Geschlechter bzw. Identitäten sichtbar zu machen oder Geschlechtsneutralität umzusetzen und dadurch mit Blick auf männliche, weibliche und nichtbinäre Personen gerecht zu sein. Man spricht zudem von inklusiver oder, unter Betonung der letztgenannten Gruppe, von gendergerechter Sprache.«

Die Welt
10. Februar 2022
(kostenpflichtig)

»Warum Top-Linguisten gegen die gegenderte Satzung protestieren«

»In der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft organisieren sich seit 43 Jahren Linguisten. Nun wird auch dort an der Sprache politisch herumgedoktert. Hochrangige Mitglieder rebellieren. Es droht das Ende einer Institution. Einer, der schon ausgetreten ist, erklärt den Streit.« Von Josef Bayer

Hasepost
8. Februar 2022

»Osnabrücker Stadtverwaltung verzichtet wieder auf das Gendern«

»Verzichtet die Stadt Osnabrück künftig wieder auf das Gendern? In der aktuellen Ratssitzung (8. Februar 2022) wird der Stadtrat über die Frage informiert, das in offiziellen Dokumenten künftig wieder auf Gendersternchen und Unterstriche verzichtet werden soll.«

Der Tagesspiegel
6. Februar 2022

»Gendern stört. Und nützt«

»Welche geschlechtergerechten Bezeichnungen verwirren besonders? Das haben nun Medienwissenschaftler untersucht.« Von Joachim Trebbe

Frankfurter Allgemeine Zeitung
4. Februar 2022
(kostenpflichtig)

»Weder geeignet noch erforderlich und schon gar nicht angemessen«

»Durch zwanghaftes Gendern verarmen und misshandeln die Universitäten die Sprache. Dienen sie damit wenigstens dem Fortschritt? Ein Beweis für den Nutzen der Sprachklempnerei müsste erst einmal erbracht werden.« Von Sascha Zoske

Magazin für Kommunikation
18. Januar 2022

»Journalist*innen lehnen Gendern in Pressemitteilungen ab«

»Einer Umfrage zufolge können sich Wirtschaftsjournalist*innen am ehesten mit Paarnennungen wie ›Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen‹ anfreunden.«

Berliner Zeitung
11. Januar 2022
(kostenpflichtig)

»Ein Kapital wird geboren«

»Ein ideologischer Jutebeutel zwingt Andrick, das „Gendern“ zu überdenken. Er meint, dass es zu Unrecht ein soziales Kapital geworden ist und besser unterbliebe.« Von Michael Andrick

Frankfurter Allgemeine Zeitung
10. Januar 2022
(kostenpflichtig)

»Man wird es nicht so einfach los«

»Ein juristisches Gutachten für die Stadt Hannover rechtfertigt das Gendern. Doch es enthält Argumentationslücken – linguistisch ist der Sachverhalt komplizierter.« Von Helmut Glück

Die Zeit
4. Januar 2022
(kostenpflichtig)

»Mann, Frau, völlig egal«

»Das generische Maskulinum wird immer seltener benutzt und verstanden, bald wird es ganz verschwunden sein. Das ist schade, denn es erlaubt sehr viel sprachliche Differenzierung. Seine Abschaffung wird die Gleichberechtigung keinen Schritt voranbringen.« Von Navid Kermani

YouTube
5. Januar 2022

»Warum Gendersprache scheitern wird«

»Gendern mit Genderstern oder Alternativen werden immer beliebter und spalten gleichzeitig das Land. Aber wo kommt diese Idee sprachwissenschaftlich eigentlich her? Und wie viel Sinn macht sie?« Von Alicia Joe

Die Welt
17. Dezember 2021

»In unserer Verfassung steht nicht, dass wir gendern müssen«

»Die Stadt Hannover hat ein Gutachten zum Gendern in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist auch für strenge Aktivisten eine Überraschung: Gendergerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache werden darin zum ›Verfassungsgebot‹ erklärt. Ein fataler Fehler.« Von Peter Eisenberg

Berliner Zeitung
28. November 2021

»Old school versus new school: Wer gewinnt den Streit ums Gendern?«

»In der Berliner Zeitung wird über das Gendern gestritten. Ist geschlechtergerechte Sprache Avantgarde oder Sprachverirrung? Hier interveniert ein Gastautor.« Von Martin Krohs

ZDF
24. November 2021

»Streitpunkt Gendern: Sprache, die aufregt«

»Wir müssen reden! In der Folge ›Auf der Couch‹ diskutieren die beiden Gäste, Teresa Reichl und Torben Hundsdörfer, mit dem Psychologen Dr. Leon Windscheid über Sprache, die aufregt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung
18. Oktober 2021
(kostenpflichtig)

»Grammatik im Fegefeuer«

»In der Diskussion über gendergerechte Sprache bleibt der Unterschied zwischen Sprachverwendung und Sprachsystem oft auf der Strecke. Dabei ist die Grammatik, politisch und sozial betrachtet, ganz und gar unschuldig und bar jedweder Absicht zu diskriminieren.« Von Olav Hackstein

Die Welt
15. Oktober 2021
(kostenpflichtig)

»Die entscheidende Parallele zwischen Rechtschreibreform und Gendern«

»Wieder schrauben Politiker im Namen des Fortschritts an der deutschen Sprache herum. Erneut versichert man uns, die neuen Regelungen würden keinem aufgezwungen. Das war schon vor 25 Jahren eine Lüge. Eine üble Rolle spielt ein Organ, das in der Verfassung gar nicht vorgesehen ist.« Von Horst-Haider Munske

Wirtschaftswoche
15. Oktober 2021

»Entscheider lehnen Gendersternchen und weitere Quoten ab«

»Entscheider finden Gendern überflüssig, zeigt eine exklusive Umfrage. Selbst in Stellenanzeigen reicht ihnen die männliche Form. Die Mehrheit sieht bei Diversity-Maßnahmen gar die Gefahr einer Spaltung der Belegschaft.« Von Varinia Bernau

Der Standard
14. Oktober 2021

»Christoph Maria Herbst: ›Gendern kommt mir nicht über die Lippen‹«

»Er spielt oft gemeine Kerle. Im Interview erzählt der Schauspieler, warum er seine Rollen dennoch liebhat und wo sein Verständnis in der Realität endet« Von Ana Grujic

MZ – Nachrichtenportal der »Mittelbayrischen«
9. Oktober 2021

»Regensburger Jura-Professor gegen Gender-Sterne und Meinungs-Diktat«

»Professor Dr. Tonio Walter galt einst als heißer Anwärter der Regensburger SPD auf die OB-Kandidatur. Heute ist er Richter am Obersten Bayerischen Landesgericht – und ein Mahner für die Meinungsfreiheit.«

Die Welt
Podcast
1. Oktober 2021

»Gendern ist unwissenschaftlich und sexistisch«

»Gendern macht die Sprache schwerfälliger, unverständlicher und unästhetischer, meint Fabian Payr. Mit Constantin van Lijnden spricht er darüber, wie die Überbetonung des Geschlechts den Blick auf die eigentlichen Inhalte der Kommunikation verstellt.«

Tell
29. September 2021

»Gendern – Sprache im Zielkonflikt«

»Gendern ist keine Lösung, nicht gendern auch nicht. Es braucht viel Wohlwollen der Sprache gegenüber, um sinnvoll und zugleich gerecht schreiben und sprechen zu können.«

taz
23. September 2021

»Ziemlich unsensibel«

»Gendersternchen schaffen neue Hürden und schließen jene, die wenig oder nicht lesen können, aus. Sprache sollte nicht unnötig verkompliziert werden.« Von Dörte Stein

Constantins Konter
YouTube
10. September 2021

»Gendern schafft mehr Probleme, als es löst«

»Stimmt es wirklich, dass wir beim generischen Maskulinum vor allem an Männer denken? Und falls ja, wirkt sich das auch ganz praktisch auf die Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft oder am Arbeitsmarkt aus? Sind die Vorbehalte gegen Gendersprache nur Ausdruck von Veränderungsangst, oder verbergen sich dahinter berechtigte sprachwissenschaftliche Bedenken und kulturelles Unbehagen? Wir versuchen, etwas Ordnung in eine zu hitzig geführte Debatte zu bringen.« Von Constantin van Lijnden

Heise Online
5. September 2021

»Genderkorrektiv«

»Anmerkungen zur Fälschung unserer Gegenwart« Von Daniele Dell’Agli

Der Tagesspiegel
3. September 2021

»Der Kontext entscheidet«

»Streitpunkt Gendern: Autorin Barbara Sichtermann warnt vor Überbetonung des Weiblichen.«

Klopfers Web
September 2021

»Wie schreibe ich divers? Wie schreibe ich gendergerecht?«

Rezension zu Lann Hornscheidts gleichnamigem Handbuch

Redaktionsnetzwerk Deutschland
30. August 2021

»Sächsisches Ministerium stoppt Gendern an Dresdner Schulen«

»In manchen Schulen in Dresden ist geschlechtergerechte Sprache bereits Alltag – doch dies wird sich nun wieder ändern. Das sächsische Kultusministerium stoppt Gendersternchen und Co. mit einem Schreiben an die Schulleitungen.«

Focus
13. August 2021

»Wir gendern seit Jahrtausenden – aber jetzt wird es wirklich absurd!«

»Gendern als Instrument für mehr Gleichberechtigung? In unserem Sprachgebrauch gibt es das bereits seit Jahrtausenden, aber an einem gewissen Punkt stößt unsere Sprache an ihre Grenzen.« Von Richard Schröder

Die Welt
10. August 2021
(kostenpflichtig)

»Die Zerstörung des Deutschen«

»Die deutsche Sprache ist erst spät zu einer allgemein anerkannten Norm gelangt. Nunzerstört der Angriff der Genderer diese wertvolle Errungenschaft. Der Wille der Mehrheitwird missachtet. Und eine Grüne legt sogar die Empfehlung des Rechtschreibratsmutwillig falsch aus.« Von Peter Eisenberg

Die Welt
28. Juli 2021
(kostenpflichtig)

»Gendern ist Gesinnungszwang«

»Das grammatikalische Geschlecht bildet kein biologisches Geschlecht ab. Wer mit Fakten zum Klima so umginge, wie es Genderstern-Aktivisten mit der Sprache tun, würde sofort als Wissenschaftsleugner diffamiert.« Von Andreas Rödder und Kristina Schröder

Süddeutsche Zeitung
27. Juli 2021

»Warum verzichtet die SZ auf das Sternchen?«

»Chefredakteurin Judith Wittwer über gendersensible und diskriminierungsfreie Sprache bei der Süddeutschen Zeitung.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung
25. Juli 2021
(kostenpflichtig)

»Zwangsbeglückung der Sprachgemeinschaft«

»Aus den Bürgern werden die Bürger*innen: Das Wahlprogramm der Grünen benutzt konsequent Genderformen mit Genderstern – dabei lehnt die Mehrheit der Deutschen das ›Gendern‹ ab. Ein Gastbeitrag von Horst-Haider Munske

Frankfurter Allgemeine Zeitung
4. August 2021

»Sprachlos«

»Bei der ARD geht eine Beschwerde über den Gendersprachgebrauch ein. Als Antwort erfolgt eine krasse Belehrung, bis sich die ARD-Programmdirektion entschuldigt.« Von Michael Hanfeld

Tamara Wernli
YouTube
18. Juli 2021

»Welcome to the Gender-kabarett!«

»Viele Absurditäten dieser Tage betrachtet man besser mit einer Prise Humor. Das ist ein Satirevideo über das Diversity- und Gleichstellungs-Theater im Sprachgebrauch.« Von Tamara Wernli

Neue Zürcher Zeitung
17. Juli 2021

»Der Zwang zum Gendern schadet allen«

»Immer mehr öffentliche Einrichtungen und Universitäten schreiben geschlechtergerechte Sprache vor. Diese schwächt aber den sozialen Zusammenhalt, lässt den Ausdruck verkümmern und beschneidet die Freiheit. Nur Freunde der Stilblüte kommen auf ihre Kosten.« Von Alexander Kissler

Lisa Eckhart
YouTube
9. Juli 2021

»erLesen«

»Lisa Eckhart über Metrische Taktlosigkeiten, Gendern und Zukunftspläne«

die tageszeitung
3. Juli 2021

»Symbolkämpfe in der Sackgasse«

»Die Idee, mit dem Gendersternchen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft zu erzwingen, ist gescheitert. Die Gendersprache schließt zu viele aus.« Von Dörte Stein

B.Z.
30. Juni 2021

»Große Mehrheit will keine Gender-Sprache«

»Die Umfragen sind eindeutig. Dennoch wollen die linken Parteien die ›geschlechtergerechte Sprache‹ durchsetzen, auch gegen den Willen der Menschen.« Von Gunnar Schupelius

Neue Zürcher Zeitung
25. Juni 2021

»Von Steuer*innenzahlern und Rassisten – beim Gendern geht es vor allem darum, sich selbst als den besseren Menschen zu inszenieren«

»Sprache ist fliessend. Aber beim Gendern handelt es sich nicht um einen natürlichen Sprachwandel, sondern um eine politische Agenda, die durchgesetzt werden soll.« Von Judith Sevinç Basad

Frankfurter Allgemeine Zeitung
21. Juni 2021
(kostenpflichtig)

»Die sexualisierte Sprache«

»Auf zur Bürger*innen*meister*inwahl: Fabian Payr versammelt überzeugende Argumente, warum man das Gendern strikt bleiben lassen sollte.«

Main Post
11. Juni 2021

»Buchpreis-Gewinnerin Iris Hanika: ›Das Gender-Sternchen ist irrwitzig‹«

»Auf der Leipziger Buchmesse sagte die Preisträgerin erst mal nur: ›Puh!‹. Jetzt hat sie die Sprache wieder gefunden. Ein Interview über Unterfranken, Mietwucher und die AfD.« Von Alice Natter

DER SPIEGEL
3. Juni 2021
(kostenpflichtig)

»Dieses feministische Getue in der Sprache geht mir furchtbar gegen den Strich«

»Für Gendersternchen hat Elke Heidenreich wenig übrig: In einem Interview spricht die Schriftstellerin von ›Sprachverhunzung‹. Sie sehe Menschen gleichberechtigt: ›Wenn ich Künstler sage, meine ich alle Künstler.‹«

Frankfurter Allgemeine Zeitung
3. Juni 2021
(kostenpflichtig)

»Die Sprachwächter und der Genderstern«

»Manche Universitäten und Behörden setzen sich über die amtlichen Sprachregeln hinweg. Dabei hat sich der Rat für deutsche Rechtschreibung gegen den Genderstern ausgesprochen. Wessen Stimmen werden dort gehört?« Von Heike Schmoll

Tagesspiegel
26. Mai 2021

»Soll da wegen einer Gesinnung gegendert werden?«

»Streit um Sternchen und Doppelpunkt: Der Vorsitzende der Gesellschaft für deutsche Sprache warnt Behörden vor dem eigenmächtigen Ändern von Schreibnormen.« Von Georg Ismar

Frankfurter Allgemeine Zeitung
24. Mai 2021
(kostenpflichtig)

»Gendern grenzt aus«

»Binnen-I und Gender-Stern: Dass Sprache geschlechtersensibel gebrauchtwerden soll, ist weithin unstrittig. Doch das Gendern bringt neueDiskriminierungen mit sich.« Von Daniel Deckers

Wordpress-Blog
Stapel Chips YT

24. Mai 2021

»Keine Angst vorm Nicht-Gendern«

Von Stapel Chips YT

Berliner Zeitung
17. Mai 2021

»›Hamas-Kommandeurinnen‹: Spott und Häme für Gender-Fehler«

»In einem Beitrag zur Gewalteskalation in Israel gendert die ARD Hamas-Kommandeure. Es gibt aber keine Hamas-Kommandeurinnen. Die ARD korrigiert sich mehrfach.«

Neue Zürcher Zeitung
15. Mai 2021

»Gendersprache, inszenierte Empörung über den Kolonialismus, neue Nachhaltigkeitsrhetorik: Sie alle sind Symptome einer Pandemie des schlechten Gewissens«

»Die Wohlstandsgesellschaften leiden an sich selbst. Minoritäre Aktivisten (und Aktivistinnen) nutzen das noch so gerne für sich und kujonieren die Mehrheit. Dabei gibt es einen guten Grund, weshalb die Mehrheit dies einfach so hinnimmt.« Von Reinhard K. Sprenger

Berliner Zeitung
15. Mai 2021

»Das Märchen vom Gendersterntaler«

»Identitätsaktivisten wollen überall eine ›gerechte Sprache‹ durchsetzen. Aber gibt es so etwas überhaupt? Unser Autor hat genauer hingeschaut.« Von Ingo Meyer

Die Welt
30. April 2021
(kostenpflichtig)

»Von männlichen Chirurgen und anderen Gender-Legenden«

»Friedrich Merz will Behörden das Gendern verbieten, um die Sprache zu schützen. Gender-Befürworter halten dagegen: Gendern vermeide ›Diskriminierung‹, das würden Studien zeigen. Doch für diese Annahme spricht sehr wenig. Ein bekanntes Beispiel ist besonders absurd.« Von Tobias Kurfer

Die Welt
23. April 2021
(kostenpflichtig)

»Argumente gegen das Gendern, die Sie anderswo nie lesen«

»Über die ›geschlechtergerechte Sprache‹ wird gestritten. Ihre Befürworter verweisen gern auf Studien, die aber methodisch anfechtbar sind. Und es gibt noch mehr wissenschaftliche Einwände gegen das Gendern – auch von Frauen.« Von Tobias Kurfer

Die Welt
21. April 2021
(kostenpflichtig)

»Gendergerechte Sprache ist eine der dümmsten Ideen«

»In der Pandemie ist Star-Philosoph Richard David Precht zu viel von Rechten die Rede – und zu wenig von Pflichten. Er schlägt ein soziales Pflichtjahr im Rentenalter vor. Und erklärt, wie man sinnlose Gebote wie das Gendern von vernünftigen unterscheidet.«

Die Welt
20. April 2021
(kostenpflichtig)

»Wenn eine Frau sagt ›Wir Kindergärtner‹, meint sie nicht nur Männer«

»Gendern soll die Gleichstellung fördern. Der Sprachwissenschaftler Franz Rainer bezweifelt, dass Grammatik das Denken beeinflusst. Bei Studien, die anderes behaupten, sieht er Fehler. Er benennt auch die ›identifizierbaren Biotope‹, die ›geschlechtergerechte Sprache‹ fordern. Von Tobias Kurfer

Die Welt
7. April 2021
(kostenpflichtig)

»Was eine Linguistin den Frauen unterstellt, die nicht gendern«

»Wenn Frauen sich vom ›generischen Maskulinum‹ angesprochen fühlen, dann, weil sie sich mit dem ›Aggressor Mann‹ identifizieren. Vermutet eine Linguistik-Professorin. Warum diese Psychologisierung problematisch ist – und was sie mit Assoziationen von Männlichkeit zu tun hat.« Von Tim Hirschberg

YouTube
7. April 2021

»Die 5 besten Gründe gegen das Gendern«

»Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat jetzt in einem Zwischenbericht einen Entscheid zum Genderstern beschlossen.« Von Tamara Wernli

Volksstimme
29. März 2021

»Gendern auf Befehl spaltet – Warum die Volksstimme keine Gendersternchen einführt«

»Binnen-I, Gender-Gap oder Sterne: kleine Zeichen mit großer Sprengkraft. Volksstimme-Chefredakteur Alois Kösters erklärt, wie er mit dem ›Gendern‹ der Sprache umgeht.«

Die Welt
27. März 2021
(kostenpflichtig)

»Warum ›Bäcker‹ auch Frauen sein können und der Bohrer kein Mann ist«

»Das generische Maskulinum zementiert nicht das Patriarchat, weil grammatisches und biologisches Geschlecht zweierlei sind. Doch selbst manche Linguisten hören nur noch auf Propaganda, nicht mehr auf fachliche Argumente. Am Ende stehen ›Tochtinnen‹.« Von Nikolaus Lohse

Frankfurter Allgemeine Zeitung
26. März 2021

»Ich bin eine«

»Wie spreche ich andere an? Wie spreche ich über mich, wie erinnere ich mich? Wer sich in „wertschätzender“ Sprache übt, steht vor Herausforderungen – in der Kölner Stadtverwaltung wie als politisch Kandidierende.« Von Jürgen Kaube

Die Welt
18. März 2021
(kostenpflichtig)

»Warum man Gendersternchen nicht sprechen kann – auch wenn Anne Will es glaubt«

»Anne Will tut es. Claus Kleber tut es. Petra Gerster tut es. Das Gendersternchen mit Glottislaut und Minipause auszusprechen gilt als Goldstandard der geschlechtergerechten Sprache. Wer genau hinhört, merkt: Diese Praxis ist ziemlich abwegig. Ein Linguist begründet, warum.« Von Tim Hirschberg

Meedia
15. März 2021

»Viele junge Frauen sind gegen das Gendern«

»Julia Ruhs ist Volontärin beim Bayerischen Rundfunk und hat sich jüngst im ›Mittagsmagazin‹ ziemlich klar gegen das Gendern ausgesprochen. Masse und Heftigkeit der Reaktionen haben auch sie überrascht, so Ruhs im Interview mit MEEDIA.«

Neues Deutschland
12. März 2021

»Schuld und Sprache«

»Hat der Streit um eine geschlechtergerechte Sprache nie ein Ende?« Von Karsten Krampitz

Jüdische Allgemeine
11. März 2021

»Jüd*innen und anderer Gender-Stuss«

»Die deutsche Sprache braucht keine Gleichschaltung des grammatischen mit dem biologischen Geschlecht.« Von Ellen Presser

Abendzeitung
3. März 2021

»Antje-Katrin Kühnemann: ›Ich gendere nicht!‹«

»TV-Ärztin Kühnemann ist emanzipiert, aber mag keine ›-in‹ oder ›-innen‹. Warum sie strikt gegen diese ›Verniedlichung‹ ist.«

der Freitag
März 2021

»Jenseits von Geschlecht«

»Gendern ist populär. Langfristig wird es sich aber nicht durchsetzen können, denn es führt sozial, formal und kulturell ins Nichts.« Von Kurt Starke

Phönix-Runde
YouTube
25. Februar 2021

»Gendersprache – Überflüssig oder überfällig?«

»Unterstrich, Sternchen oder Doppelpunkt – die sogenannte Gendersprache hat viele Formen und sie erhitzt die Gemüter. Für die einen ist sie unverzichtbar im Kampf gegen Diskriminierung und für mehr Gleichberechtigung. Für andere ist sie mindestens Blödsinn, manche nennen sie sogar Sprachdiktatur. Wie ist Gendersprache zu bewerten? Schafft sie Gleichberechtigung? Was kann Sprache bewirken? Verändert sie die Gesellschafft oder reagiert sie auf Veränderungen in der Gesellschaft?«

Die Welt
24. Februar 2021

»Gendern – das erinnert mich inzwischen an einen Fleischwolf«

»Unserer Autorin macht das ständige Gendern Angst. Sie will die normale, tägliche Sprache verteidigen – und hat sich dafür ein paar besonders markante Beispiele herausgegriffen, die in die falsche Richtung führen.« Von Rieke Hümpel

Tagesspiegel
17. Februar 2021

»Ein Aufsatz zum Genderstern – und was er auslöste«

»Wissenschaftsfreiheit in den (Gender-)Sternen – eine Fallstudie im Fach der Kommunikationswissenschaft.« Von Stephan Ruß-Mohl

Süddeutsche Zeitung
12. Februar 2021

»Ideologische Spaltprozesse«

»SZ-Leserinnen und -Leser diskutieren über das Spannungsfeld zwischen deutscher Grammatik und Zeitgeist, über die Frage, ob ein Verzicht auf das generische Maskulinum ein Verlust wäre, und darüber, ob der Duden als Wörterbuch noch maßgeblich ist.«

maschinist.blog
5. Februar 2021

»Hurra, es gibt Gendertrötenbier

Na? Durst (m/w/d)?
Gulp.
Ha.«

Berliner Zeitung
27. Januar 2021
(kostenpflichtig)

»Glottisschlag vors Kontor«

»Die neuerdings in den TV-Nachrichten zelebrierte Sprechpause vor der Endung ›innen‹ missachtet Sprachempfinden und Wohlbefinden der Gebührenzahler.« Von André Mielke

Frankfurter Allgemeine Zeitung
18. Januar 2021
(kostenpflichtig)

»Die Siegerin bleibt Zweite«

»Auf den Kanzler kommt es an: Es liegt im Interesse der Frauen, dass Frauen und Männer in der Sprache mit einem gemeinsamen Geschlecht benannt werden.« Von Dorothea Wendebourg

Die Welt
9. Januar 2021

»Der Duden missbraucht hier seine Deutungshoheit über die deutsche Sprache«

»12.000 Personenbezeichnungen werden im Online-Duden gegendert. Wissenschaftler kritisieren das. Die Linguistin Ewa Trutkowski bemängelt: Der Duden missbraucht seine Deutungshoheit. Wichtige Bedeutungen würden unterschlagen, grammatische Probleme geschaffen.«

Deutschlandfunk
6. Januar 2021

»›Das grenzt an eine Verschwörungstheorie‹«

»Der Genderstern in Texten ruft schnell heftige Reaktionen hervor. Der Typograf und Buchgestalter Friedrich Forssman lehnt dieses Zeichen ab. Sein Nutzen sei nicht bewiesen, zudem drohe es, uns von unserer Sprachgeschichte abzuschneiden.« Ein Gespräch mit Frank Meyer

Publizistik 66, 11–20
16. Dezember 2020

»Genderstern und Binnen-I«

»Zu falscher Symbolpolitik in Zeiten eines zunehmenden Illiberalismus.« Von Rudolf Stöber

Frankfurter Allgemeine Zeitung
16. September 2020

»Keine weiblichen Dienstgrade für die Bundeswehr«

»Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer beendet die Gendering-Debatte in ihrem Haus. Staatssekretär Tauber teilte mit: Sie habe erstmal Wichtigeres zu tun.« Von Lorenz Hemicker

ntv
11. September 2020

»Soldatinnen gegen weibliche Dienstränge«

»Vielleicht ist es gut gemeint, doch bei vielen Soldatinnen der Bundeswehr kommen die geplanten weiblichen Dienstgrade anscheinend nicht gut an. Der Bundeswehrverband warnt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer vor einem Ablenkungsmanöver. Die Truppe habe ganz andere Sorgen.« Von »ntv.de, mau«

Der Tagesspiegel
30. August 2020

»Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer«

»Wer will, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden, der muss sie gleich benennen.« Von Nele Pollatschek

Frankfurter Allgemeine Zeitung
4. August 2020
(kostenpflichtig)

»Wer braucht schon das Corona*zeichen?«

»Ein Strahlenkranz, der an die Stacheligkeit des Virus erinnert: Das Gendersternchen vertieft die Probleme, die es lösen soll. Wir sollten uns um Integrität statt um Identität kümmern.« Von Wilhelm Schmid

YouTube
6. Juli 2020

»Gendern? Nicht mit mir!«

»Ich bin nicht der größte Fan des Genderns, denn mittlerweile nimmt dieser Trend fast schon bizarre Formen an. Gleichberechtigung? Ja bitte! Hilflos an unserer Sprache rumdoktern? Bitte nicht!.« Von Franziska Schreiber

Nordkurier
15. Juni 2020

»Das Gender*sternchen hat wohl der liebe Gott geschickt«

»Plötzlich fällt es allen auf: In den Sendungen von Anne Will und Claus Kleber wird gegendert. Nicht nur schriftlich, sondern auch gesprochen, was einige Zuschauer etwas gaga finden. Wann und wie es das umstrittene Sternchen ins Fernsehen schaffte, lässt sich nicht so leicht klären.« Von Simone Schamann

WU matters. WU talks.
YouTube
17. Januar 2020

»Hintergründiges zum Gendern«

»›Gendern‹ ist für manche eine ›Religion‹, für andere ein Ärgernis. Kein anderes sprachbezogenes Thema hat in den letzten Jahrzehnten ähnlich viel Aufmerksamkeit erhalten, im Feuilleton, in Leserbriefen, in wissenschaftlichen Abhandlungen, ja sogar in (amtlichen) Anleitungen zum Sprachgebrauch. In diesem Vortrag werden die gängigen Argumente in diesem oft verworrenen Diskurs aus sprachwissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Wir stellen die Frage nach dem Verhältnis von Genus und Sexus, der generischen Referenz, der kommunikativen Relevanz, der Wortbildung und der Sprachästhetik. Wie ist Sprache in der Gesellschaft verankert? Und in welchem Zusammenhang steht Sprache mit unserem Denken? – Die Analyse des ›Genderns‹ hält einige Aha-Momente bereit.« Von Franz Rainer

Neue Zürcher Zeitung
20. November 2019

»So müssen wir es kitten«

»Man (und frau) kann der Sprache Gewalt antun. Und eine gewalttätige Sprache kann zu physischer Gewalt führen. Die ins Extrem getriebene Genderisierung und Political Correctness in der Sprache und die sprachliche Enthemmung, die auf Verletzung, ja Vernichtung einer Person zielt, sind Komplementärphänomene. Zu bekämpfen sind beide im Namen der Zivilität.« Von Jochen Hörisch

Neue Zürcher Zeitung
4. Oktober 2019

»Liebe Sprachbenutzerinnen und Sprachbenutzer: Wie halten Sie es mit der Sexualisierung der Sprache von oben?«

»Die Suche nach einer Sprache der Gleichberechtigung hat nicht zur gewünschten Genderneutralität geführt, sondern zu einem neuen Kulturkampf unter den Geschlechtern. Es ist höchste Zeit, das Projekt der gegenderten Ausdrucksform zu begraben – und die Sprache ihren Benutzern zurückzugeben.« Von René Scheu

Berliner Zeitung
9. September 2019

»Geschlechterpolitik ist ein Projekt der Eliten«

»Wie weiter zwischen den Geschlechtern? Harald Martenstein, Journalist und Kolumnist aus Berlin, zur aktuellen Geschlechterfrage.«

Leo & Gutsch
3. Februar 2019

»Folge dem Genderstern«

»Bekommen die Bewohner*Innen von Hannover*In künftig einen behördlichen Brief, werden sie nicht mehr mit ›Herr‹ oder ›Frau‹ angeredet. Stattdessen soll nur der ›Vor- und Nachname‹ genannt werden.« Von Jochen-Martin Gutsch

Berliner Zeitung
25. November 2018
(kostenpflichtig)

»Genderstern gehört nicht zur Normsprache«

»Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Paula stünde als Ingenieur besser da als heute, da zu viele Paulas nicht mal ans Ingenieur_*Innendasein denken.« Von Maritta Adam-Tkalec

Bundeszentrale für politische Bildung
8. August 2018

»Peter Eisenberg: Das Deutsche ist eine geschlechtergerechte Sprache – ohne Zwang und ohne Manipulation«

»Wenn in der Zeitung steht: ›Die deutschen Steuerzahler und besonders die Autofahrer werden wieder einmal zur Kasse gebeten‹, dann versteht jeder, dass Personen bestimmter Art bezeichnet sind, unabhängig vom natürlichen Geschlecht. Unsere Sprache wird den Anforderungen an Geschlechtergerechtigkeit problemlos ohne Veränderung gerecht.« Von Peter Eisenberg

Der Tagesspiegel
8. August 2018

»Finger weg vom generischen Maskulinum!«

»Nichts gegen eine geschlechtergerechte Sprache, doch das generische Maskulinum darf nicht angetastet werden.« Von Peter Eisenberg

Neue Zürcher Zeitung
31. März 2018

»Steht die Gleichberechtigung in den Sternen?«

»Die Lichtfigur, die Koryphäe, die Macht: Feminine Wörter lassen uns nicht immer an Frauen denken. Wenn der Gender-Feminismus den Fokus auf Schreibweisen richtet, überschätzt er die Macht der Sprache – und verliert das Wesentliche aus den Augen.« Von Philipp Hübl

Postillon
15. November 2017

»Gleichberechtigung: Männer fordern eigene Geschlechtsendung«

»Wie lässt sich die deutsche Sprache fairer gestalten? Immer mehr Männerrechtsaktivisten fordern eine eigene Substantiv-Endung für Männer. Neben Berufsbezeichnungen wie ›Bäcker‹, ›Frisör‹ und ›Professor‹, die oft für beide Geschlechter verwendet werden, wollen sie ›Bäckerer‹, ›Frisörer‹ und ›Professorer‹ als rein männliche Formen etablieren.« Von »dan, ssi; Idee: jti«

Deutschlandfunk
8. März 2017

»Ein Säugling ist nicht dasselbe wie ein Gesäugter«

»Studierende, GärtnerInnen, Geflüchtete: Der Potsdamer Linguist Peter Eisenberg hält nichts von grammatischen Kunstformen, um die Genderneutralität zu erzwingen. So etwas zu verordnen, sei typisch für autoritäre Regimes, aber nicht für Demokratien, sagte er im DLF.«

Projekt Philosophie
17. Dezember 2016

»Feministische Sprachkritik«

»Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Text ist keine Kritik am Feminismus, sondern lediglich an einigen Thesen der feministischen Sprachkritik. Ich verstehe mich u.a. als Feministin, bin mir bewusst, dass ich der Frauenbewegung viel zu verdanken habe und stolz darauf, dass sich schon meine Urgroßmutter als Sozialdemokratin für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt und dies als Unternehmerin auch vorgelebt hat.« Von Judith Faessler

Neue Zürcher Zeitung
7. April 2016

»Liebe/r Leser*in«

»Seit den 1970er Jahren kämpft die feministische Linguistik um die Anerkennung der Frauen in der Sprache. Doch die Sprache wehrt sich gegen Eingriffe in die Grammatik.« Von Sieglinde Geisel

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